- Buchtipps
1 November, 2026
Buchtipps im November

Jeden Monat präsentieren wir euch Buchvorschläge passend zu Jahreszeiten, aktuellen Themen oder bunt gemischt. Diesen Monat im Fokus: Inklusion & Kinderrechte.
Wir hoffen, dass hier für jede:n etwas zu finden sein wird und wünschen euch ganz viel Spaß beim Lesen, Vorlesen und Eintauchen in die magische Welt der Bücher!
Ich bin MARI
Ich bin MARI - das Bilderbuch von Shari und André Dietz zum Thema Inklusion
Mari ist ein Kind wie jedes andere.
Sie lacht, spielt, isst, trinkt, schläft, tanzt, geht in die Schule, liebt Bücher und Fernsehen, macht Pipi und Kacka. Alles normal, oder?
Doch manche Dinge sind eben besonders normal bei Mari.
Mari hat das Angelman-Syndrom, das ist ein seltener Gendefekt. In diesem Buch erzählt sie ihre Geschichte und wie sie die Welt sieht. Das Besondere daran ist: sie hat sie bisher niemandem erzählt, weil sie gar nicht sprechen kann. Aber ihre Eltern verstehen sie und haben ihre Geschichte für sie aufgeschrieben.
Mit der wichtigen Botschaft:Jeder Mensch ist einzigartig. Besonders. Liebenswert. Und stark!
Maris Geschichte öffnet den Blick für ein paar Unterschiede, aber auch viele Gemeinsamkeiten zwischen ihr und anderen Kindern: wie jedes Kind will sie glücklich sein und


Als die Raben noch bunt waren
Früher sahen die Raben prächtig aus. Zum Beispiel rosa mit violetten Schwanzfedern, gelb mit faustgroßen grünen Tupfen oder hellblau mit zarten orangeroten Streifen – geradezu kunterbunt! Doch sie stritten sich dauernd, denn jeder behauptete, der Schönste zu sein. Eines Tages aber passierte etwas Unerwartetes, das die Welt der Raben völlig auf den Kopf stellte.
Ferri: Mutig ist, wer Hilfe holt! (Kamishibai)
Was hilft bei Mobbing unter Kindern?
Ferri der Fisch versteht die Welt nicht mehr: plötzlich sind alle gemein zu ihm, nennen ihn einen Schreihals und drohen ihm, wenn er sich wehren möchte. Zuhause will er nichts darüber erzählen, weil er sich schämt – vielleicht liegt es ja an ihm? Zum Glück hat Wali der Wal eine Idee, wie alle gemeinsam über die Anfeindungen sprechen und sich wieder vertragen können. Mit einer klar strukturierten Handlung und sympathischen Protagonisten, in die sich die Kinder gut einfühlen können, zeigt die Geschichte alle Mechanismen von Mobbing kindgerecht auf. Die Bildkarten für das Kamishibai sind dabei eine wertvolle Unterstützung, um über systematisches Mobbing in Kindergarten und Schule zu sprechen und gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln.
- Anti-Mobbing-Geschichte für Kita und Grundschule
- Bildkarten-Set für das Kamishibai-Erzähltheater
- Hilfe holen, selbst aktiv werden: Was können Kinder bei Mobbing tun?
- Inkl. Zusatzmaterial und Tipps zur Präventionsarbeit
- Strategien gegen Ausgrenzung: Ideen, um das Wir-Gefühl zu stärken
Mobbing verstehen: Mit dem Kamishibai soziale Kompetenzen bei Kindern fördern
Das Kamishibai ist ein einfaches Erzähltheater: Aus einem Rahmen werden während des Vortrags nacheinander die Bildkarten gezogen. Die visuelle Unterstützung macht es Kindern einfacher, der Erzählung zu folgen – auch schwierige Themen werden so begreifbar.Autorin Gertraud Mesner ist Gründerin von „mobb ned e.V. zur Mobbing-Prävention in Kindergarten und Grundschule“. Gemeinsam mit Beate Welsch, Profi für Puppentheater für Kinder, hat sie die Anti-Mobbing-Geschichte „Mutig ist, wer Hilfe holt“ konzipiert. Kinder werden altersgerecht an ein komplexes Thema herangeführt und erhalten vielfältige Gesprächsimpulse, um über eigene Erlebnisse zu sprechen. Mobbing hat viele Facetten – das Erzähltheater ermöglicht es Kindern, Fragen zu stellen und gemeinsam über Lösungen nachzudenken!


Kim kann stark sein
„Bitte! Lasst mich durch!“ Kim traut sich nicht weiter. Grit und Fritz, zwei größere Kinder aus dem Kindergarten, stehen ihr im Weg, schubsen sie und wollen ihren schönen neuen Schulranzen haben. Eigentlich möchte Kim laut um Hilfe rufen und sich wehren, aber stattdessen kauert sie sich nur ängstlich auf den Boden. Auf sich selbst vertrauen und mutig sein ist nicht immer einfach. Aber in ihrer Kindergartengruppe lernt Kim, dass sie etwas ganz Besonderes ist und stolz auf sich sein kann. Das macht sie stark – so stark, dass selbst Grit und Fritz ihr nichts mehr anhaben können.
Ich bin Alex
Der erste Schultag in der neuen Schule ist sehr wichtig für Alex, ein vielleicht zehnjähriges Mädchen, das im Körper eines Jungen geboren wurde. Von ihren ehemaligen Schulkameraden abgelehnt, die ihr Anderssein nicht akzeptierten, hofft sie, in der neuen Schule Freunde zu finden. Glücklicherweise freundet sie sich schnell mit Zoé an, einem Mädchen, das vor Energie nur so strotzt. Doch Alex zögert, Zoé ihr Geheimnis anzuvertrauen.


Einer von uns
Der neugierige kleine Elefant hat vor lauter Abenteuerlust den Anschluss an seine Herde verloren. Er macht sich auf die Suche und trifft dabei die Berge, die Bäume, das Meer, die Vögel, die Tiere und den Wind ... „Einer von uns“ feiert die Vielfalt. Dieses Bilderbuch zeigt, dass alle willkommen sind: ob Klein oder Groß, ob mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte, ob mit oder ohne Einschränkung. In der Gemeinschaft und mit dem Gefühl von Zugehörigkeit kann sich jeder und jede entfalten und glücklich werden.
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