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25 Januar, 2024
Kurzinterview mit der Karl-Leisner-Schule (GGS), Kleve

Kurzinterview mit S. Herrenbrück, Sonderpädagogin und Medienbeauftragte der Karl-Leisner-Schule (GGS), Kleve
Welche Faktoren haben Sie zu der Entscheidung geführt, Polylino in Ihrer Schule zu verwenden?
Der hohe Anteil von Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache, die Suche nach einer Möglichkeit Kindern eine umfassende Bücherei bereitzustellen, auf die sie immer Zugriff haben und die gute Auswahl an Büchern auch für leseschwache Kinder.
Was hat sich durch Polylino Schule in ihrem Unterricht verändert?
Die Kinder blättern zwar immer noch viel durch die Bücher, aber immerhin blättern sie darin und bleiben immer mehr „hängen“. Die regelmäßige Lesezeit in Polylino bringt Leselust!
Wie setzen Sie Polylino konkret in ihrer Einrichtung ein? Können Sie uns ein paar Praxisbeispiele nennen?
Wir kombinieren es mit der Büchereizeit: Kinder gehen in Kleingruppen nacheinander in die analoge Schulbücherei um ein Buch auszuleihen oder zurückzugeben. In der Zeit haben die anderen Lesezeit in Polylino. Für später ist angedacht auch Lesehausaufgaben aufzugeben, z.B. ein Bilderbuch zu lesen und das entsprechende Antolin-Quiz zu bearbeiten.
Wie reagieren die Kinder und ihre Eltern auf Polylino?
Die Kinder sind sehr angetan, auch wenn sie zunächst nur „switchen“, wie sie es vom schnelllebigen Alltagsumgang mit Medien gewohnt sind. Hier gilt es Lesefreude und Medienkompetenz aufzubauen. Kleine Aufgaben sollen das gezielte Lesen fördern.
Warum ist es Ihrer Meinung nach so wichtig, Kinder in ihrer Herkunftssprache bzw. Zweitsprache zu erreichen?
Muttersprache ist Identität und Heimat. Kinder, die aus ihrer Heimat herausgerissen werden, müssen einen fließenden Übergang bekommen von einer zur anderen Kultur. Untertitel in der Zielsprache oder der vorgelesene Text in der eigenen Sprache zur deutschen Schriftsprache erleichtert den Übergang sehr.
Welchen Mehrwert können digitale Medien in der frühkindlichen Bildung Ihrer Meinung nach schaffen?
Ich tue mich immer sehr schwer mit dem Wort „Mehrwert“. Hier empfehle ich die „Pinguin“-Metapher von Jöran Muuß-Merholz. Digitale Medien können anderes besser als analoge, aber sie ersetzen sie nicht generell. Unsere Kinder wachsen damit ganz natürlich auf, aber sie müssen im Umgang damit kompetent gemacht werden. Außerdem lernen sie für sich abzuwägen, welches Medium in welcher Situation für sie persönlich effektiver/angenehmer ist.
Was wären Ihre drei Top-Tipps, um Polylino möglichst effektiv zu etablieren?
- Einfach starten und mit Fehlern leben können.
- Aus den gemachten Fehlern lernen, den Unterricht evaluieren/verbessern.
- Für jedes Kind ein eigenes Konto anlegen, so dass nach Belieben Bücherregale angelegt und von Lehrkräften differenziert für jedes Kind Bücher geteilt werden können.
Herzlichen Dank, dass Sie sich Zeit für das Interview genommen haben!
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